Gegen Diskriminierung der Männer am Arbeitsplatz

Männerdiskriminierung am Arbeitsplatz

Mann sieht rote Karte

In den vergangenen sechs Jahren wuchs die Zahl der weiblichen Spitzenkräfte um jährlich 1,8 Prozent und die der männlichen nur um 0,3 Prozent. Der Grund ist die Frauenquote. Diese versetzt einige männliche Kollegen in der Wirtschaft in Unruhe, denn sie befürchten eine Diskriminierung von Männern im Beruf. Oftmals verlieren Männer sogar gegen schlechter qualifizierte Frauen. Durch das Quotengesetz muss bei gleicher Qualifikation die Frau bevorzugt werden.

Die Berufe Rauchfangkehrer, Tischler und Automechaniker gelten für Frauen als Schwerarbeit, für Männer - unabhängig von der Statur - aber nicht.  Je härter die Bedingungen, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, eine Frau anzutreffen. Im Bergbau, bei der Müllbeseitigung, in der Stahlindustrie oder auf See arbeiten kaum Frauen.

Es ist oft die Rede davon, dass Frauen in schlechtbezahlte Berufe mit schlechten Aufstiegs­chancen und schlechten Arbeits­bedingungen abgedrängt werden. Der Jobs Related Almanac (Handbuch des Arbeitsmarkts) zählt 250 Berufe auf und stuft sie nach den Faktoren Bezahlung, Stress, Arbeitsumfeld, Aufstiegs­chancen, Gefahren am Arbeitsplatz und körperlicher Beanspruchung ein. Demnach sind von den fünfundzwanzig schlechtesten Jobs vierundzwanzig Jobs fast reine Männerjobs. Männer erleiden 95% aller Berufsunfälle. Je gefährlicher ein Job, desto höher der Männeranteil.